Hundebedarf – was dein Hund zum glücklich sein benötigt

Mit der Anschaffung eines Hundes erfüllen sich viele Menschen einen Lebenstraum. Oft warten sie jahrelang auf den richtigen Zeitpunkt, um den langersehnten Vierbeiner in die Arme schließen zu können. Wenn die Zeit dann reif ist, fängt für beide Seiten ein neuer aufregender Lebensabschnitt an.

Die Auswahl an Spielzeug, Leinen, Halsbändern, Geschirren und Futter ist mehr als groß. Die Branche für Hundebedarf boomt und oftmals sind „frischgebackene“ Hundeeltern überwältigt, wenn nicht sogar überfordert von diesem riesigen Sortiment.

Mit diesem Artikel versuchen wir ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und geben eine kleine Hilfestellung bei der Auswahl der benötigten Ausstattung.

Ein Hund zieht ein – die Erstausstattung

Der kleine oder große Neuankömmling soll sich von Anfang an wohlfühlen und es soll ihm an nichts fehlen. Werfen wir also einen Blick auf die benötigte Erstausstattung, auf das, was bereits vorhanden sein soll, wenn die Fellnase einzieht.

Der Schlafplatz – Körbchen, Decke und Co.

Bequem sollte es sein, aber natürlich auch leicht zu reinigen. Vergessen wir nicht, Welpen sind noch nicht stubenrein und es könnte das eine oder andere Missgeschick passieren. Hier sollte die Schlafstätte leicht zu reinigen oder bestenfalls auch waschbar sein. Es empfiehlt sich für den Anfang eine „zweite Garnitur“ in Reserve zu haben. Nur für den Fall der Fälle.

Natürlich gilt das ebenfalls für erwachsene Hunde. Auch hier sollte von Zeit zu Zeit die Liegestätte gewaschen und gereinigt werden und eine zweiter Schlaf- und Ruheplatz zur Verfügung stehen.

Futter- und Wasserschüsseln – Von Kunststoff über Metall bis zu Keramik

Wichtig ist auch hier wieder, dass die Näpfe leicht zu reinigen sind, idealerweise in der Spülmaschine. Sie sollten über einen rutschfesten Boden verfügen und die benötigte Futtermenge gut aufnehmen können.

Über die Wahl des Materials scheiden sich allerdings die Geister. Bei manchen Hunden kann es zu allergischen Reaktionen auf Metallnäpfe führen und es bilden sich kleine Pickelchen an der Schnauze. Diese verschwinden allerdings schnell wieder, wenn man auf Kunststoff- oder Keramiknäpfe wechselt. Wie gesagt, das kann passieren, muss es aber nicht.

Halsband, Leine und Geschirr – Damit dein Hund immer gut gesichert ist

Wie bei allem, steht hier ein sehr großes Sortiment zur Auswahl. Normale Halsbänder, Sicherheitsgeschirre, Softgeschirre, extra Geschirre für Welpen und Leinen in verschiedenen Längen und Stärken.

Bei Halsbändern und Geschirren ist es wichtig, dass sie für den Hund angenehm zu tragen sind und dennoch Sicherheit gegen „ausbüchsen“ geben. Geschirre haben hier den Vorteil, dass sie um den ganzen Körper liegen und sich nicht nur am Hals. Oft genug ist ein quirliger Hund schon aus seinem Halsband geschlüpft.

Passenden Hundegeschirre bieten sich bei Hunden an, die noch nicht „Leinen führig“ sind oder gerne mal an der Leine zerren. Achte bei der Wahl des Hundegeschirrs aber darauf, dass der Bewegungsapparat nicht eingeschränkt wird. Die Umstellung auf ein Halsband kann bei Bedarf später erfolgen, wenn der Hund das „1 x 1“ des Gassigehens beherrscht.

Spielzeug – Kuscheltiere, Kauspielzeug und Bällchen

Viele Hunde kuscheln gerne mit einem Plüschtier und es wird oftmals ein „Freund fürs Leben“. Lege Wert darauf, dass diese Plüschtiere keine aufgesetzten oder eingesteckte Augen haben. Zu schnell können sich diese lösen und verschluckt werden. Aufgemalten oder aufgestickte Augen sind hier die beste Lösung.

Für welches Kauspielzeug sich dein Vierbeiner interessiert, musst du herausfinden. Die Auswahl ist groß. Sie geht von Naturmaterialen wie Olivenholz über echte Rinderhufe bis hin zu synthetischen Kauspielzeugen. Diese nutzen sich sicherlich weniger schnell ab, haben allerdings keinen „natürlichen“ Ursprung.

Futter – Das A und O für einen gesunden Hund

Schaut man sich die Futterregale im einschlägigen Handel an, dann wird einem so manches Mal schwindelig. Nicht genug damit, dass die Wahl zwischen Trocken- und Nassfutter oder „barfen“ getroffen werden muss. Es gibt Futter für große Hunde, für kleine oder für spezielle Rassen. Für sportliche Hunde oder für „Couch Potatoes“. Für Fischliebhaber oder für Geflügel Enthusiasten.

Zieht der Hund gerade erst ein, ist es natürlich schwierig von vornherein die richtige Geschmacksrichtung zu treffen. Hier gilt es dann: Versuch macht klug. Welpen bekommen von ihren Züchtern oftmals für die erste Zeit Futter mit auf die Reise, das sie kennen und gewöhnt sind. Es bleibt dir als neuen Besitzern überlassen, ob du bei diesem Futter bleiben möchtest oder auf ein anderes Welpenfutter umstellst. Hier wäre darauf zu achten, dass energiereich ist, genügend Proteine, Calcium und Phosphor enthält.

Eine Umstellung von Welpenfutter auf Futter für erwachsene Tiere sollte dann langsam und „schleichend“ geschehen und nicht abrupt. Kleine Rassen können ab dem 9. Lebensmonat umgestellt werden, mittlere Rassen ab dem 12. Lebensmonat und große Rassen ca. ab dem 18. Lebensmonat.  Der Tierarzt deines Vertrauens wird dir hier sicherlich mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn sich Fragen oder Unsicherheiten ergeben.

Generell sollte bei der Wahl des Futters darauf geachtet werden, dass es so weit wie möglich keine Zusatzstoffe wie Zucker, Getreide oder Geschmacksverstärker enthält, einen hohen Fleischanteil hat und aus hochwertigen Zutaten hergestellt wird.

Und nun auf in das Abenteuer Hund! Wir wünschen euch eine tolle gemeinsame Zeit!

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